„Ich finde es ganz wichtig, dass man nicht zu einer Musikhure verkommt“ – Interview mit Lars Lehmann

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Beitragsbild: Pic by Ossy Pfeiffer

Mit dem Interview mit Lars habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt. Stell dir vor, du hättest immer leidenschaftlich gerne die James Bond-Filme gesehen und würdest dich jetzt auf einen Kaffee mit Roger Moore treffen. So ähnlich ging es mir mit meinem Gespräch mit Lars.

Ich habe ihn ganz zu meinen Bassanfängen als einen der virtuosesten Bassisten Deutschlands kennengelernt und daran hat sich bis heute nichts geändert. Er hat den Bassprofessor gegründet, gibt seit Jahren Workshops und Unterricht in ganz Deutschland, freelanced in den unterschiedlichsten Projekten und verdrischt seine Flinte wie ein Tier!

In unserem Gespräch decken wir super viele Themen ab. Für deinen besseren Überblick, habe ich dir hier ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Hör dir das Interview ganz von vorne an oder spring einfach zu der Stelle, die dich interessiert.

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Interview!

Überblick:

6:14 Ist dein Beruf noch Berufung? – „Ich finde es ganz wichtig, dass man nicht zu einer Musikhure verkommt“

8:30 Was du dir klar machen musst, wenn du Berufsmusiker werden willst und wie du nicht in die Tretmühle gerätst

10:40
Die große Überraschung, die Lars Studenten nach der Hochschule erleben

13:00
Lars persönlicher Werdegang und wie er sich dazu entschied vom Spielen zu leben

17:25
Wieso Lars sich gegen die eigene Band und für den Weg als Freelancer entschieden hat – „Die Tatsache, ob jemand Popstar wird oder nicht, liegt für gewöhnlich nicht in der Hand der Leute. Es passiert oder es passiert nicht“

19:20
Wie wichtige soziale Kompetenz als Berufsmusiker ist – „Wenn du die richtigen Leute um dich hast, ist eigentlich alles cool“

21:40
Ob du lieber autodidaktisch lernen, an die Hochschule gehen oder einen Privatlehrer nehmen solltest.

25:30
Wie sich das Studium an der Popakademie und an der Hochschule unterscheiden

40:00
Warum Lars seit Jahren überzeugter Musicman-Endorser ist

33:20
Lars‘ Grooves auf dem größten Bassistenkanal der Welt und wie er dazu gekommen ist

37:10
Was Lars dazu gebracht hat, sein Buch Slap Attack selbst als das Standardwerk für’s Slappen zu bezeichnen

42:00
Lars Ansicht zum Thema Üben – „Junge, geh auch mal nach draußen!“

53:50
Die Empfehlung, die Lars dir als anstrebendem Berufsmusiker geben würde

55:50
Die Hassliebe mit dem Kontrabass und wieso Lars (wie viele andere Profi-Bassisten) ihn als Zweitinstrument gewählt hat

58:20
Hier kannst du mehr über Lars und seine Projekte erfahren

1:11:10
Das größte Missverständnis beim Üben – „Geschwindigkeit ist immer ein Nebenprodukt von Präzision“

Links:

Lars‘ Webseite und sein Buch Slap-Attack

Bands:
Ignore The Sign
Melanie Mau & Martin Schnella
Theater für Niedersachse

Studios:
Area 51
Frida Park

Firmen mit denen Lars zusammenarbeitet:
Musicman

Hochschulen an denen Lars unterrichtet:
Popakademie in Mannheim

Bonedo, das größte deutsche online Musiker-Magazin
Bonedo auf Facebook

Im Interview erwähnte Links:

Popkurs Hamburg

Dresdner Drum & Bass Festival

Marleaux Tiefgang

Florians Bassunterricht

Bass The World

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  • wie du immer ganz genau weißt, was du üben musst, statt „einfach irgendwas“ zu spielen
  • wie du dranbleibst, auch wenn du keine Motivation hast
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