Schnelle Songs lernen mit der Burst Methode


Als ich noch Bassanfänger war, war ich vor allem von diesen ganzen krassen Technikfreaks begeistert. Victor Wooten, John Myung und so. Vor allem hat mich die Geschwindigkeit beeindruckt.

Ziemlich schnell habe ich aber mitgekriegt, dass ich zuerst grooven können muss, bevor Geschwindigkeit für Bassisten wichtig wird.Was ist aber, wenn es doch mal schnell gehen muss, eben damit es so groovt wie das Original?

Ein paar der groovigsten Songs, die ich kenne, sind auch knackeschnell. Wie zum Beispiel What is Hip von Tower of Power. Der Song wird live auch schon mal auf 120bpm gespielt. Dabei spielt der Bass hauptsächlich 16tel. Aber nicht nur Funk ist so schnell. Wie wäre es zum beispiel mit C’mon Girl von den RHCP?

Das klingt vielleicht noch ein bisschen entspannter, liegt aber immer noch über der 110 bpm Marke. Wieder mit 16tel Noten auf dem Bass.

Ok, es geht also darum schnelle Sachen zu lernen, aber wie macht man das eigentlich? Es gibt mehrere verschiedene Herangehensweisen. Ich will dir eine zeigen, mit der ich im Moment viel übe, und mit der ich es geschfft habe C’mon Girl in einer Woche um 10 bpm schneller zu kriegen.

Die Methode nennt sich Burst Methode und ich habe sie vom fantastischen Markus Setzer gelernt. Schau ihn dir ruhig mal an, das ist ein absoluter Ausnahmebassist.

Die Burst Methode

  1. Stelle dein Metronom auf eine Geschwindigkeit, die für dich noch ok ist.
  2. Spiele das Riff einmal in der halben Geschwindigkeit. So prägst du dir ein Bild davon aus, wie die Bewegungsabläufe sauber aussehen.
  3. Spiele das Riff jetzt zwei mal in der vollen Geschwindigkeit.

Das ist sie auch schon, die Burst Methode. Einmal langsam, zum einprogrammieren. Dann zwei mal doppelt so schnell, um die Bewegung abzufeuern. Wenn du das regelmäßig genug machst, wirst du merken, wie du Stück für Stück schneller wirst.

Ich empfehle dir dafür auf jeden Fall deine erreichte Geschwindigkeit in einem Übetagebuch aufzuschreiben, damit du beim nächsten mal weißt, wo du aufgehört hast. Achte auch darauf, dass du dir immer nur kurze Passagen vornimmst.

Ich habe ein Ebook zusammengestellt, in dem ich noch mehr Tipps zum effektiven Üben teile. Ich hab es jetzt nochmal überarbeitet, du kannst es dir hier kostenlos runterladen.

Hau rein.

 

 

 

 

Lade dir jetzt mein Cheatsheet „Effektiv Üben“ herunter und lerne:

effektiv_uben_3d-mini

  • wie du immer ganz genau weißt, was du üben musst, statt „einfach irgendwas“ zu spielen
  • wie du dranbleibst, auch wenn du keine Motivation hast
  • wie du konkret spürbar weiterkommst, jedes Mal, wenn du übst
  • was du wann und wie üben musst, um täglich besser zu werden

+ Extra: Die konkreten Tools und Apps, die ich selbst benutze um so effektiv wie möglich zu üben

Vorname:
Email-Adresse:

Deine Daten sind bei mir zu 100% sicher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.